Das Anfertigen von Hochzeitsbildern zählt zu den grössten Herausforderungen, denen man sich am schönsten Tag des Lebens gegenübersieht – nicht zuletzt deswegen, weil man für die Erstellung der Aufnahmen genügend Zeit einkalkulieren muss: Ein bis zwei Stunden sollte man dafür mindestens einplanen. Wenn Sie die folgenden Experten-Tipps beherzigen, kommen Sie Ihren Traumfotos ein grosses Stück näher.
Augen auf bei der Wahl des Hochzeitsfotografen
Einen Fotografen auszuwählen, der in der Lage ist, professionelle Hochzeitsbilder anzufertigen, ist alles andere als einfach. Jeder Dienstleister fotografiert in seinem eigenen Stil, sodass es ausgesprochen schwer ist, sich auf jemanden festzulegen. Aufschluss über die Fähigkeiten und die Arbeitsweise der infrage kommenden Hochzeitsfotografen geben die Webseiten der verschiedenen Anbieter. Echte Profis zeigen auf ihrer Internetpräsenz eine breite Auswahl an Aufnahmen – von Gruppenbildern bis zu intimen Paarfotos und Einzelporträts.
Neben den handwerklichen Fähigkeiten des Dienstleisters spielt auch die Chemie zwischen dem Brautpaar und dem Fotografen eine wichtige Rolle. Wirklich gute Hochzeitsbilder mit Erinnerungswert lassen sich nur dann erstellen, wenn sich Braut und Bräutigam während der Aufnahmen entspannen und der Hochzeitsfotograf in Ruhe seiner Arbeit nachgehen kann. Es ist daher anzuraten, vor Abschluss der Buchung in einem persönlichen Gespräch festzustellen, ob der fragliche Fotograf auf der gleichen Wellenlänge liegt wie man selbst.
Hochzeitsbilder leben von Details
Hochzeitsbilder leben von kleinen Einzelheiten: Die Manschettenknöpfe des Bräutigams, das liebevoll gestaltete Ringkissen, Blumendekorationen in der Kirche – all dies sind Dinge, die Hochzeitsbilder zu Kunstwerken machen. Es ist eine gute Idee, sich bereits im Vorfeld der Trauung Gedanken darüber zu machen, wie solche Details am besten in die Fotos integriert werden können. Wenn die Braut sich beispielsweise für Schuhe mit graziösen Verzierungen entscheidet, kann der Fotograf diese aufgreifen und in die Hochzeitsbilder einbauen.
Zu den Details, die Hochzeitsbildern Leben einhauchen, zählen auch gefühlvolle Momente – zum Beispiel eine zärtliche Berührung abseits des Trubels oder der Augenaufschlag der Braut, wenn sie dem Bräutigam das „Ja“-Wort gibt. Diese Momente im Bild festzuhalten, ist Sache des Fotografen. Erfahrene Lichtbildner haben ein Gespür für den richtigen Augenblick und wissen instinktiv, wann sie auf den Auslöser drücken müssen.
Wählen Sie einen günstigen Termin
Die Uhrzeit spielt beim Anfertigen von Hochzeitsbildern eine grössere Rolle, als man denken würde. Der Zeitraum zwischen 11:00 und 15:00 Uhr ist für die Erstellung von Hochzeitsfotos eher ungünstig, da die Sonne zu dieser Tageszeit fast senkrecht am Himmel steht – Aussenaufnahmen können damit zu einen fast unlösbaren Problem werden. Unter den Augen und Nasen entstehen tiefe, dunkle Schatten, die sich selbst mithilfe des Computers nur mit grossem Aufwand wegretuschieren lassen.
Gestellte Portraitaufnahmen lassen sich am besten in den Morgenstunden (bis ca. 11:00 Uhr) machen. Zu dieser Zeit sind zum einen die Lichtverhältnisse günstig, zum anderen ist das Brautpaar noch fit und entspannt. Darüber hinaus ist das Make-up der Braut am Morgen noch frisch – dies ist ein Punkt, den man nicht ausser Acht lassen sollte. Am günstigsten ist es, für die Trauung einen Tag auszuwählen, an dem vor und nach der Hochzeit keine andere Feier stattfindet. Wenn zwei oder gar drei Hochzeitsgesellschaften aufeinander treffen, macht dies die Erstellung der Hochzeitsbilder unnötig kompliziert.

